Unterwegs

Aussie Love: Mein australischer Monat

posted by Ronja 1. Mai 2017

Meine Zeit in Australien war ganz anders als meine bisherigen Reisemonate. Ein Stop in Sydney ist dank meiner lieben Freundin Steffi, die in Sydney lebt, auf meinem Reiseplan gelandet. Nach meinem zweimonatigen Neuseeland Roadtrip tat es gut eine Pause vom Nomadenleben zu haben.

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Rainbow Beach

Auf die Freundschaft!

Ich wohnte bei Steffi und ihren zwei coolen Kids. Steffi ist die Art von Freundin, mit der alles sofort ist wie immer, obwohl man sich jahrelang nicht sieht und sich in der Zwischenzeit echt viel verändert hat. Ich fühlte mich total zuhause bei ihr! Ich hatte mein festes Yogastudio, das sehr empfehlenswerte HYA Yoga in Miranda, und meine festen Surfspots. Cronulla ist eine entspannte Gegend südlich von Sydney, mit ein paar Surfshops, netten Bars und Cafés und einem super Stadtstrand.

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Kleiner Rundflug gefällig?

Wellenabenteuer

Nachdem ich mir ein gebrauchtes Surfbrett gekauft hatte, war ich fast jeden Tag surfen. In Cronulla gab es die bislang größten Wellen, die ich vom Wasser aus gesehen habe. Eines Tages habe ich die Wellengröße vom Strand aus unterschätzt. Ich bin rausgepaddelt, wobei ich sehr lange von den brechenden Wellen unter Wasser gehalten wurde. Ein furchtbares Gefühl, wenn man unter Wasser denkt die Luft reicht nicht mehr.

Im Lineup angekommen waren die Wellen dann so riesig, dass ich direkt wieder an den Strand wollte, ich fühlte mich total fehl am Platz. Als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte war ich unfassbar erleichtert. Danach brauchte ich erstmal zwei Tage Pause und eine Surfstunde bei Cronulla Surf Hire (danke, Tim!), um mich wieder ins Wasser zu trauen. Ein paar Tage später riss meine Leash bei einem Wipeout, die Wellen hatten einfach richtig viel Kraft in diesen Tagen.

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Sonnenaufgang am Strand von K’gari

Byron Bay & Noosa

Dann war es Zeit weiterzuziehen und mir was vom Land anzuschauen. Ich fuhr mit dem Bus nach Byron Bay, dann nach Noosa. In Byron Bay ging ich mehrmals täglich beim Spot The Pass surfen, wo die Wellen einfach genial waren. Eines Tages tauchten ein paar Delfine im Line-Up auf, so ein schöner Moment!

Von Noosa aus machte ich dann eine zweitägige Tour mit Dropbear Adventures nach K’gari (Fraser Island), ein absoluter Traum. Unter Milliarden von Sternen den Mond aus dem Meer aufgehen zu sehen, mit Leuchtplankton am Strand zu spielen und den Aborigines Geschichten unseres Guides Troy zu lauschen war wunderbar.

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Dschungelspaziergang auf K’gari

Ich mochte Byron Bay, aber mein Herz habe ich an Noosa verloren. So blieb ich nach meiner Fraser Island Rückkehr noch vier Tage dort, bei einem lieben AirBnb Gastgeber/ in die Jahre gekommenen Surfer/ Künstler namens Greg. Sein Haus lag wunderschön auf einem Hügel, von dem ich eine tolle Sicht über Noosa Heads hatte. Surfen war ich abwechselnd im Noosa National Park, der viele tolle Point Breaks hat, und am Strand, wo etwas weniger los war. Noosa war der erste Ort auf meiner Reise an dem ich gerne länger geblieben wäre. Ich musste mich richtig losreißen.

Surfwehwechen zum Abschied

Zum Abschluss verbrachte ich noch ein paar schöne Tage bei Steffi. Wir machten schöne Ausflüge mit den Kindern und genossen den Strand. Die Wellen waren inzwischen wieder kleiner in Cronulla. Leider stürzte ich am vorletzten Tag unglücklich im Wasser mit dem Fuß auf meine Surfbrettfinne und zog mir einen Schnitt an der Fußsohle zu, der genäht werden musste. Autsch!

Ich möchte definitiv nochmal nach Australien und mehr von diesem faszinierenden Land sehen, um das ich bisher wegen des Backpackerklischees einen Bogen gemacht habe. Abgesehen von dem ständig präsenten Hai-Thema ist es echt ein entspanntes Reiseland, in dem es noch so viel zu entdecken gibt.

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Pink Sky

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Die vor K’gari gesunkene Mahena

 

 

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