Familienzeit

Grünes Paradies in Chanteloup

posted by Ronja 28. Juni 2020

(Ronja) In Bessines/ Chanteloup blieben wir nur eine Nacht, fanden jedoch Familienanschluss bei der Künstlerin Francine und ihrem Mann Eric, die drei fast erwachsene Kinder haben. Hinter ihrem schönen Haus erstreckte sich ein riesiger paradiesischer Garten mit Fluss. Wir kamen früh an und hatten so Zeit, das nahegelegene Magné anzuschauen, statt des erhofften Crepes gab es zwar nur Sandwiches, aber das Örtchen war sehr malerisch. Zurück in „unserem“ Garten ließen wir Ava draußen auf der Wiese nackt in einer Kiste planschen und dem kleinen roten Kätzchen hinterherkrabbeln. Ava liebt Tiere total, wie wahrscheinlich jedes Kind.

Beim Anblick der Katzen und Hühner quiekte Ava jedesmal vergnüglich und wollte sie natürlich auch direkt anfassen. Das Anfassen ist allerdings noch recht unsanft, daher versuchten wir Avas Hand etwas zu führen, das gefiel ihr jedoch ganz und gar nicht, könnte sie sprechen hätte sie „alleine“ gebrüllt!

So idyllisch es tagsüber auch bei Francine und Eric war, so ereignisreich war die Nacht. Ava weckte mich auf und ich sah, dass sie von der Matratze gekrabbelt war und mich suchte. Ich holte sie neben mich und hörte plötzlich ein lautes „Flap Flap Flap“ über mir. Ruhe. Wieder „Flap Flap Flap“. Im Halbschlaf versuchte ich das Geräusch zuzuordnen, es hörte sich jedoch nicht nach einem Vogel an – wir schliefen bei Temperaturen von tagsüber 33 Grad mit offenem Fenster – und ich kam darauf, dass es eine Fledermaus sein musste. Bei dem Gedanken, dass mich ein Fledermaus auch nur ein bisschen streifen könnte war ich hellwach. Ich weckte Denny, unseren Beauftragten für ungeliebtes Getier, der jedoch auch nicht viel ausrichten konnte außer dem „Flap Flap“ ein „Shhh Shhh“ entgegenzusetzen . Irgendwann fand die Fledermaus den Weg nach draußen. Dafür hörten wir dann die Mücken um so lauter – am nächsten Tag wachten wir gerädert auf.

Francines Frühstück im sonnigen Garten entschädigte uns jedoch für die aufregende Nacht. Wir drehten einzeln noch eine Runde mit dem Kajak auf dem Fluss, packten und fuhren dann weiter zu unserem letzten Zwischenstop auf unserem Weg zum Atlantik – Bourg bei Bordeaux!

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