Auf dem Brett

Moin, Perle: Bei Schietwetter im SUP Club Hamburg

posted by Ronja 21. August 2016
SUP Tour Hamburg

Als Surfer weit weg vom Meer lässt man sich ja allerhand Dinge einfallen, um die Zeit zur nächsten Welle zu überbrücken: Reiseplanung, Yoga, fit bleiben und Surfvideos schauen gehörten für mich bisher dazu. Zusätzlich lockte mich letztens Traumwetter in Hamburg auf ein Stand-Up Paddle Brett, kurz SUP. War gut mal wieder ein Board unter den Füßen zu haben!

Meinen diesjährigen „Sommer“-Urlaub habe ich in Deutschland verbracht. Zwei Tage davon war ich in Hamburg. Ich empfinde eine unbändige Liebe zu dieser Stadt und muss immer mal wieder hin und mir eine Dosis Elbluft abholen!

Tourplan

Los ging der erste Tag in Eppendorf, wo ich über den tollen Isemarkt schlenderte. Dann auf zum SUP Club Hamburg um eine Runde zu paddeln. Nach der SUP Tour bin ich weiter in die Schanze zum Kaffeedate, danach verbrachte ich noch einen wunderbaren Mädelskochquatschtrinkabend. Den nächsten Tag begann ich früh beim Monkey Mind Yoga, wo ich eine Stunde bei Nicole besuchte. Eine hervorragende Wahl, es war einfach toll!

SUP Club Hamburg

Im SUP Club Hamburg kann man Brett und Paddel stundenweise ohne Reservierung ausleihen. Ich hätte eigentlich gerne SUP Yoga mitgemacht, das passte zeitlich aber alles nicht so richtig. Nächstes Mal bestimmt!

Das SUP Brett und ich

Das SUP Brett und ich

Leinen los

Bei schönstem Traumwetter ging es los. Ich stand erst das zweite Mal auf einem Stand-Up Paddle Board, es klappte aber auf Anhieb gut. Rechts und links gab es schöne Gärten vor schicken Häusern zu sehen. Es war kaum was los auf dem Wasser, ich traf nur ein paar Kanus und Verkehrsschiffe unterwegs. Ich liebte es mit dem Board auf dem Wasser zu gleiten, fast wie schweben. Ich hatte das Gefühl mich recht schnell fortzubewegen, das Paddeln fiel leicht. Es kam richtige Urlaubsstimmung auf, ich genoss es so sehr auf dem Wasser zu sein. Ich blieb erst auf den Kanälen und paddelte dann Richtung Alster, wo gerade eine Segelschule zugange war.

Nach Schietwetter sieht dieses Bild nun wirklich nicht aus, aber der Wettergott war recht launisch an diesem Augusttag.

Nach Schietwetter sieht dieses Bild nun wirklich nicht aus, aber der Wettergott war recht launisch an diesem Augusttag.

Bei jedem Verkehrschiff was an mir vorbeizog stieg meine Hoffnung auf ein paar ordentliche Wellen, dann hätte ich vielleicht doch noch surfen können! Leider kam es nicht dazu. Dafür konnte ich mir gute Garteninspiration holen für den Fall dass ich jemals so einen Kanalgarten besitzen sollte; und das ist schließlich auch wichtig.

Irgendwann kam ich auf die Alster

Irgendwann kam ich auf die Alster

Dann wurde es ungemütlich

Dann wurde es ungemütlich

Hättte ich mal den Regenschirm mitgenommen

Je mehr Zeit verstrich, desto dunkler wurde es, das wollte ich aber gar nicht wahrhaben (ich bin ja nicht aus Zucker!) und paddelte einfach noch ein bisschen weiter. Als es anfing zu regnen kehrte ich um und merkte erst dann, dass doch ein ganz schön heftiger Wind wehte. Trotzdem schipperte ich munter weiter bis unter die nächste Brücke, wo ich wartete bis der Regen aufhörte. Dann ging es zurück zum Ausgangspunkt. Wäre das Wetter besser gewesen hätte ich noch stundenlang weiterpaddeln können. Hamburger Schietwetter eben!

Ich stellte mich völlig durchnässt unter eine Brücke und wartete

Ich stellte mich völlig durchnässt unter eine Brücke und wartete

Ich kam nass aber fröhlich wieder beim SUP Club Hamburg an

Ich kam nass aber fröhlich wieder beim SUP Club Hamburg an

Auch wenn ein bisschen Wet-T-Shirt dabei war und größere Wellen ausblieben, war das SUPen insgesamt ein tolles Erlebnis. Das Glücksgefühl hielt echt den ganzen Tag an. Jetzt muss ich nur noch eine unkomplizierte Möglichkeit finden, eine Tour in Hannover zu machen!

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