Familienzeit

Tot ziens, Scheveningen

posted by Ronja 13. Juni 2020

(Ronja) Ich sitze zwischen gepackten Sachen, Denny telefoniert draußen und Ava schläft friedlich im Bett. Unser letzter Abend in Scheveningen ist angebrochen, und morgen geht es weiter, weg vom Meer in den Wald.

Ich freue mich auf das Neue und doch bin ich ein wenig sentimental, ging doch hier unsere Reise „so richtig“ los. In der Wohnung von Anna haben wir uns richtig wohlgefühlt, hier gibt es ein süßes Gärtchen, von wo aus wir tagsüber Esel und Ponies und Tauben beobachten konnten und in dem Ava rumgekrabbelt ist, die Bienen im Lavendel beobachtet hat und fleißig Gras ausgerupft hat. Bei schönem Wetter saßen wir draußen unter dem Sonnenschirm und haben im Freien gegessen. Außerdem ist die Lage toll: 10 Minuten zu Fuß vom Haven und 15 vom Strand.
Wir konnten die ganze Woche surfen, und hier stand ich das erste Mal nach 14 Monaten Pause wieder auf einem Surfbrett. Fühlte ich mich zu Beginn der Woche noch sehr eingerostet, habe ich heute ein paar schöne Wellen bekommen – so ein schönes Gefühl, und das ist ja erst der Anfang.

Reisen mit Baby ist natürlich anders. Da ist dieser Krempel, den wir mitschleppen. Nur jeden zweiten Tag surfen. Erst am Tag vor der Weiterreise ein bisschen Sightseeing machen. Der Dauerwäscheständer. Aufwachen zwischen halb 6 und 7 (yeah). Viel Zeit mit Brei kochen, wickeln, stillen, spielen, tragen, schieben, trösten, waschen, umziehen, dem Babyphone lauschen verbringen. Und trotzdem ist diese Zeit wunderschön, wir wachsen zu dritt immer weiter zusammen, Ava kann Strand und Tiere kennenlernen, und ist aller meistens richtig gut gelaunt und einfach nur lustig. Das Beste ist aber komplett unabhängig davon, wo wir sind: einfach Zeit miteinander zu verbringen.

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