Unterwegs

Vom Ankommen: „Lass los – das ist deine Zeit“

posted by Ronja 2. Januar 2017

Mein 2017 startete unspektakulär: hundemüde mit Heimweh in einem etwas muffigen AirBnB Zimmer in Midigama, Sri Lanka. Der Abschied aus Deutschland fiel mir schwer, gerade nach Weihnachten. So viele Menschen dachten an mich und schrieben mir schöne Worte <3. Ich musste mich immer wieder daran erinnern, dass ich mir das selbst ausgesucht hatte, sonst wär‘ ich glatt zuhause geblieben! Trotz der leichten Zweifel bin ich natürlich froh, dass ich es doch mittlerweile nach Sri Lanka geschafft habe, ich war zwischendurch nicht sicher wann das der Fall sein würde. Aber von Anfang.

Nebel und Luxus in Dubai

Der Flug sollte von Frankfurt über Dubai nach Colombo, Sri Lanka gehen. In Frankfurt flogen wir wegen Nebel in Dubai schon zwei Stunden zu spät los und kreisten dann noch anderthalb Stunden über Dubai (ganz schön langanhaltend, dieser Nebel). Der Anschlussflug war natürlich weg und viele Reisende die weiter nach Sri Lanka wollten strandeten in Dubai. Nach 7 Stunden warten am Schalter kam dann die Info von Emirates, dass es für uns erst zwei Tage später weitergeht. Ich genoss die Zeit, auch wenn Dubai kein angestrebtes Reiseziel war. Ich fand es schön mich etwas treibenzulassen und zum Yoga im Exhale Fitness Studio zu gehen.

Erstmal durchatmen

Erstmal durchatmen

Am 31.12. ging es dann in der Business Class (yay!) weiter nach Sri Lanka. Mit Edyta aus Irland teilte ich mir ein Taxi an die Südküste. Nach der Ankunft fiel ich ins Bett, nahm entfernt noch ein paar Böller wahr und schlief ein.

Guten Morgen Sri Lanka

Am nächsten Morgen schaute ich mir erstmal die Umgebung an, lief umher, lernte meine netten Gastgeber kennen die mich mit einem Neujahrsfrühstück begrüßten. Ich war ziemlich müde und erstmal ein bisschen enttäuscht von der Gegend, alles ziemlich schmutzig, der Himmel grau, alles staubig und heiß, mein halbherziger Versuch ein Surfbrett zu leihen scheiterte. Vielleicht hatte ich aber auch nur ein bisschen Heimweh und wenig Energie. Ich machte dann nochmal ein Nickerchen.

Fishy

Fishy

Danach ging es schon etwas besser, es war schön das Meer zu sehen, ich aß etwas zu Mittag, fuhr das erste Mal mit dem Tuk Tuk und besuchte Edyta in ihrem Surfcamp, was eher an eine Hippie-Kommune erinnerte. Wir machten einen  entspannten Strandspaziergang, tranken einen Saft und schauten den Sonnenuntergang an.

Hallo Wellen

Heute startete ich den Tag dann aber (endlich) im Wasser mit einer Surfstunde, in Weligama an einem Beach Break um erstmal wieder reinzukommen, ich bin ja ein halbes Jahr nicht mehr gesurft. Es gab entspannte kleine Wellen (7 oder 8) und ebenso entspannte Wipeouts (nicht gezählt). Dann kochte Diani, meine Gastgeberin ein tolles Mittagessen. Nachmittags ging ich dann nochmal direkt gegenüber von meiner Unterkunft surfen, wo zwei gute Surfspots sind, Lazy Left und Easy Right. So easy und lazy war es leider nicht für mich, ich bekam nicht viele Wellen (2), wurde aber mit einem tollen Sonnenuntergang und dem Besuch einer Schildkröte belohnt.

kabalana-fishers

Kabalana

Bis die Seele nachkommt

So richtig hier angekommen bin ich noch nicht. Obwohl ich in den letzten Tagen schon schöne Moment erlebt und nette Leute kennengelernt habe fehlt mir irgendwie was. Es fühlt sich gerade hauptsächlich noch ziemlich fremd und neu und ungewohnt an. Es stimmt wohl, was ein indianisches Sprichwort sagt: „Wenn du an einen neuen Ort gelangst, warte. Es braucht Zeit, bis die Seele nachkommt“. Morgen gehe ich erstmal zum Yoga, das hilft immer beim Loslassen, Warten und Ankommen. Das Abenteuer hat angefangen und das ist meine Zeit – AHOI!

Unter Palmen

Unter Palmen

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5 Comments

Anne T. 6. Januar 2017 at 11:03 am

Hi Ronja, auch ein frohes neues Jahr von mir!

Das ist ja wirklich ein kleines Abenteuer, was du dir vorgenommen hast. Bei den Bildern bekomme ich wirklich Fernweh 🙂
Die Eingewöhnung dauert meist ein bis zwei Wochen und dann will man gar nicht mehr weg 😉
Ich freu mich auf deine nächsten Berichte!

Grüße, Anne

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Andrea-Bianca 5. Januar 2017 at 12:35 pm

Liebe Ronja,
frohes Neues Jahr – wie schön, dass Du (mindestens physisch) angekommen bist und wir hier über Dein Abenteuer lesen dürfen. Ich freue mich schon auf den nächsten Bericht!
Herzliche Grüße
ABK

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Ronja 5. Januar 2017 at 4:35 pm

Ich wünsche dir auch alles Gute für 2017! Ich fühle mich jeden Tag etwas mehr angekommen und lebe mich ein. Seit gestern fahre ich hier Roller – das ist wirklich abenteuerlich :)! Liebe Grüße!

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Bastian 3. Januar 2017 at 11:34 am

Hoffentlich hat der Business Flug für die Strapazen ein wenig entschädigt 😉 wünsche dir weiterhin ein gutes „Ankommen“ dort drüben. Grüße, Bastian

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Ronja 5. Januar 2017 at 4:31 pm

Danke dir! Der Business Flug war schon schick. Und zum Glück bin ich ja länger hier, so dass zwei Tage weniger kein Drama sind. Viele Grüße!

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